Home AktuellesPhilologentag lehnt Eckpunktepapier für Jahrgang 11 ab

Philologentag lehnt Eckpunktepapier für Jahrgang 11 ab

by hermelingmeier

Jahrgang 11 hat sich in der jetzigen Form bewährt und muss bleiben

Der Philologentag 2025 hat auf seiner Versammlung in Bremerhaven das vorliegende Papier zur „Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe: Schulfachliche Eckpunkte zur Neugestaltung“ abgelehnt und fordert das Kultusministerium auf, dieses zurückzuziehen.

„Die Bestimmungen des Eckpunkte-Papiers sehen vor, dass bereits in Jahrgang 10 eine Auswahl möglicher Prüfungsfächer getroffen werden muss. Wir halten diesen Zeitpunkt für zu früh, da die Erfahrungen des Jahrgangs 11 so nicht mehr eingebracht werden können und insbesondere die Wahlmöglichkeiten insgesamt in Anzahl und Wochenstundenzahl zu sehr reduziert werden. Dies lehnen wir ab“, erklärt der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Dr. Christoph Rabbow.

Der Verband setzt sich dafür ein, dass auch in Jahrgang 12 möglichst viele Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler erhalten bleiben und zudem keine Reduzierung der Klausuren erfolgt. „Wir fordern die Beibehaltung der bewährten Jahrgangsstufe 11, um eine allgemeinbildende Grundlage in möglichst vielen Fächern zu ermöglichen und die Wahlfreiheiten der Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsphase zur erhalten“, stellt der Verbandsvorsitzende klar.

„In den schriftlichen Abiturprüfungsfächern darf es in der Qualifikationsphase keine Reduzierung von Klausuren geben. Schülerinnen und Schüler müssen genügend Möglichkeiten im Schreiben von Klausuren haben. Professionelle Korrekturen der Fachlehrkräfte geben den Prüflingen Auskunft über noch zu schließende fachliche Lücken. Nur durch das regelmäßige Einüben sind gute Leistungen der Prüflinge auch in der Abiturprüfungen abrufbar“, begründet Rabbow.

Verwandte Artikel